Ueber mich        

Reinkarnation



Au weia, werden jetzt einige sicher denken! Hat die keine Angst irgendwann weg gesperrt zu werden? Eher nicht. Und auf dem Scheiterhaufen landet ja heut zu tage glücklicherweise auch keiner mehr, nur weil er eine etwas andere Meinung hat, als die "normal" genannte und von der Allgemeinheit akzeptierte. Ansonsten wäre ich sicher eine prädestinierte Kandidatin für die Herren von der Inquisition, he. Puh, schon mal ein guter Anfang :-) Das hätten wir also geklärt!

Jetzt ist der Schmusekurs also vorbei und ich packe den harten Tobak aus. Leichter gesagt als getan, ist dies doch eines der umfangreichsten und am heissesten diskutierten Themen von allen. Aber weil ich ja ein Füchschen bin geht es hier nun mal um meine Meinung und ich beginne mal die langsam zu konstruieren.

Halten wir fest: Ich gehe davon aus - oder besser, ich bin davon überzeugt dass wir alle hier auf dieser Erde nicht nur einmal leben (müssen), sondern in der Regel viele, sehr viele Male wieder kommen, um verschiedene Erfahrungen zu sammeln. Warum man so was machen sollte? Gute Frage! Um eben zu lernen, zu fühlen, zu leiden, zu schmecken, zu heilen, zu helfen, zu geben, zu nehmen und zu sterben und noch vieles andere mehr. In der Materie, im Fleisch - das ist für mich der Punkt. Wenn man schnell fahren will, nimmt man ein Auto und wenn die Seele "reisen" will, dann nimmt sie sich einen Körper. Dass unsere Seele, das eigentliche Ich - die Substanz unseres tatsächlichen Seins, in Wirklichkeit unsterblich, ewig und unvergänglich ist, da bin ich mir vollkommen sicher. Diese innere Gewissheit begleitet mich im übrigen schon so lange ich denken kann und ist somit kein Produkt meiner Umwelt, wenn das sicher auch auf vieles andere meiner (über eine Anzahl von Jahren) gebildeten Meinung zutreffen mag. Es gibt einen riesigen Haufen von Fragen, auf die ich keine Antwort habe und ich vermute mal fast das wird auch so bleiben, so lange ich diesen meinen, irdischen Körper bewohne. Wir sind eben nicht dafür gemacht allwissend zu sein, sondern dazu zu lernen und uns zu entwickeln. Vermutlich macht das auch schon einen Grossteil unserer Mission hier aus. Aber wie stelle ich mir das überhaupt vor? Ansatzweise und mal ganz vorsichtig (sicherlich in Zukunft noch viele Male erweiterbar und zu verfeinern): Ich glaube dass wir uns bereits vor unserer Geburt bestimmte Eckpunkte unserer nächsten Existenz "aussuchen" oder selber festlegen. Beispielsweise die eigene Familie, den Zeitpunkt, wann wir in unser Leben eintreten und bestimmte, schicksalhafte Begegnungen, die wir machen werden (ich habe ausserdem die Vermutungen dass auch Planänderungen möglich sind, wenn sie erforderlich werden). Das erkläre ich mir folgendermassen: Ich gehe davon aus dass wir die meisten unserer Leben aus bestimmten Gründen führen. Wenn ich also beabsichtige kennen zu lernen wie es sich anfühlt arm zu sein und in meinem Leben hart um jedes Brot kämpfen zu müssen (mal ganz simpel als grobes Beispiel), werde ich dazu mit höchster Wahrscheinlichkeit nicht in eine Multi-Millionärs-Familie inkarnieren, sondern in die entsprechenden Gegebenheiten geboren werden. Allerdings meine ich dass die "Lebensaufgaben" oder "Lektionen" schon etwas verzwickter sein werden, als einfach nur arm, reich, krank, gesund, glücklich, verliebt, Mönch ect. zu sein. Ich denke es ist verständlich worauf ich hinaus will.

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