Ueber mich        

Wolkenwunder



Es muss wohl so im Frühling diesen Jahres gewesen sein, als ich Doreen Virtue's "Neue Engelgespräche" las, das mir übrigens sehr gut gefiel. Seit dem ist allerdings sehr viel geschehen und ich sehe die Welt der Engel nun mit noch etwas anderen Augen, aber dies sei nur vorab einmal angemerkt. Jedenfalls durch-schmökerte ich mit wachsendem Interesse und teils freudig klopfendem Herzen die zahlreichen Berichte von Menschen, denen sich die Anwesenheit von Engeln auf die ein oder andere Art offenbart hatte. Es wurde von Zeichen erzählt und von Signalen und immer wieder kehrenden Symbolen, die ihre Anwesenheit bekräftigte. Die Existenz dieser lichtvollen Wesen war es auch zu dieser Zeit schon nicht, was ich in Frage stellte. Viel eher steckte ich durch verschiedene Umstände mitten in der Thematik, die quasi immer wieder an mich heran trat, anstatt umgekehrt, wie man sich das im klassischen Sinne manchmal vorstellen mag. Ich begann mich zu fragen wie wahrscheinlich es sei dass ein Engel auch mir ein Zeichen schicken würde, wenn ich darum bat und ob ich es erkennen könnte. Wie mochte so etwas aussehen? Ich wollte das auch...

Während ich mich also mit besagtem Buch gemütlich auf meiner Couch räkelte und meine Gedanken immer wieder in diese Richtung abschweiften, verrann die Zeit. Es war bereits Nachmittag (das Buch lässt sich schön fliessend runter lesen), die Fütterung meiner wilden Tierchen stand auf dem Plan und ich wollte ohnehin rauf in die Küche. Oben stellte ich mich an die Balkontür und bestaunte den wunderbar blauen, klaren Himmel. Ich lehnte mich an die Scheibe, da mir plötzlich eine sehr interessant anmutende Wolkenformation ins Auge gefallen war. Wunderschöne, weiss-bauschige Wolken hatten sich quer über den hübsch gepflegten, leuchtend grünen Fussballplatz gespannt, auf den ich von unserer Küche aus direkt blicken kann. Schnell fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Diese prächtige, wattige Wolkenwand hatte exakt die Form von zwei riesigen, weit ausgebreiteten Flügeln! Sie spannten sich komplett über den Fussballplatz, rahmten ihn ein und ihre Spitzen bildeten zu beiden Seiten den faszinierenden Abschluss dieses optischen Spektakels. Ich war absolut baff. Für mich war unumstösslich und unwiderruflich klar - und das ist es bis heute - dass dies die Antwort auf meine unausgesprochene Bitte gewesen war.

Ich hatte das Zeichen der Präsenz von Engeln um mich herum bekommen, in Form ihrer überdimensionalen und wunderhübsch anzuschauenden Flügel. Sie waren absolut perfekt gestaltet. Die Wolken waren zu beiden Seiten sehr symmetrisch leicht gezackt, genauso wie man es auf den Abbildungen von Engeln sehen kann. Es war eben kein Körper dazwischen, sondern einfach die ausgebreiteten Schwingen, die den Himmel vor mir ausfüllten und ihn für mich einhüllten.

Tja, manchmal kommt so ein Zeichen sehr prompt und wenn man es annimmt und für sich selbst versteht, ist es völlig egal wer der Absender der Nachricht gewesen ist. Bis heute habe ich dieses schöne Bild vor Augen und mir fehlt jegliche Erklärung warum ich nicht sofort versucht habe es auf ein Foto zu bannen.

Und die Moral von der Geschicht: Zweifle nicht ;-)

07.11.2011