Ueber mich        



Die nun folgende, kleine Zeremonie habe ich ganz spontan im letzten Jahr an Beltane abgehalten. Magische Funken kitzelten mich in den Fingern, so dass ich wahrlich nicht still halten konnte! Wir hatten zwar an dem Tag abnehmenden Mond, aber obwohl es eigentlich darum ging positive Energien zu mehren und anzuziehen, habe ich die Gunst dieses kraftvollen Festes einfach nutzen wollen.

Ich schritt also kurz vor Einbruch der Dunkelheit zur Tat, oder besser gesagt raus auf die Terasse, bewaffnet mit einigen Zutaten:

Räucherschälchen aus Speckstein
1 Sorgenpüppchen, Männlein (männlicher Aspekt / Meik & Lucky)
1 Sorgenpüppchen, Weiblein (weiblicher Aspekt / Shivi & ich)
Anna Riva öl "Basil"
(für Liebe, Schutz, Glück, Erfolg & Harmonie)
Anna Riva öl "Violet" (für Liebe und Glück)
1 mittelgroße Kerze, pink
(für überschwänglichkeit, Freude, Verliebtsein, Unbeschwertheit, Vergnügen, Spaß, Glück ect.)

Folgender Spruch war mir in den Sinn gekommen....

"Liebe, Freude, Hoffnung, Licht;
vier Herzen wie eines, das niemals bricht!
Segen der Heilung,
des Wohlstands Gesicht;
kommt auf uns nieder
und niemals erlischt.
So soll es heute und immer sein,
wie ich es wünsche, im Feuerschein!"


Den hatte ich einmal auf einen Zettel geschrieben, welchen ich dann zu unterst in die Räucherschale legte. Oben drauf kamen die beiden Stoffpüppchen, die ich wiederum jeweils mit beiden Sorten öl beträufelt hatte. Ich zog also (m)einen Kreis, stimmte mich ein wenig ein und trug mein kleines Ansinnen vor, während ich den gesamten Inhalt der Schale entzündete (um die einzelnen Teile zusammen mit meinem Segens-Wunsch zu einem einzigen Ganzen zu verschmelzen). An der entstandenen Flamme dann wieder entfachte ich den Docht der Kerze. Diese stellte ich in eine hübsche Laterne und ließ sie draußen die ganze Nacht über nieder brennen (sie brannte sogar noch länger ;-) Sie sollte auf einfache und praktikable Weise mein ganz persönliches Beltane-Feuer darstellen und hatte die ganze Kraft meines Segens in sich aufgenommen.

Nachdem ich den Kreis wieder aufgelöst hatte stellte ich noch jeweils ein kleines Schälchen Milch und eines mit Honig auf den Tisch, um für alles zu danken. Die Asche in dem Schälchen habe ich so lange mit in der Laterne aufbewahrt, damit sie auskühlen konnte. Im Laufe des nächsten Tages dann (am 01. Mai) konnte ich sie dem Wind und der Erde übergeben.

War halt ganz spontan, mit wenig Aufwand und gab dafür ein ganz tolles Gefühl der Verbundenheit!

19. Februar 2012