Ueber mich        

Rauhnächte

Wenn die Hexen fliegen

und die Geister kreisen,

die Gedanken zwischen den Welten reisen;

schleichen die Katzen auf leisen Sohlen -

die Horde will die Ängstlichen holen!

Auf, auf - schau nur, Du braves Kind,

wo die Englein und Dämonen sind!

Sie wachen und schauen -

Du musst nur vertrauen...

Und fliehen sie alle vor schaurigem'Geheul,

siehst Du im Baume die weise Eul',

so fürchte Dich nicht und fühl'keine Greuel;

die Rauhnächte glitzern im Mondenschein,

das Eis in den Tannen, draussen im Hain...

Doch Du, ruhe still und bleib nur daheim,

hab keine Gram, denn Du bist nicht allein.




15. Oktober 2011